Kindermuseum Klipp Klapp
Eine Reise mit der Familie Müller
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Ausgangs lage
Seit über 20 Jahren begeistert das Kindermuseum Klipp Klapp im Vier-Jahreszeiten-Park Oelde als außerschulischer Lernort: In der fast 300 Jahre alten Wassermühle lassen sich Handwerk, Technik und Natur mit allen Sinnen erfahren. Nach zwei erfolgreichen Jahrzehnten wollte der Eigenbetrieb Forum Oelde die Ausstellung auf drei Etagen neu ausrichten – zeitgemäß, digitaler und weiterhin ganz nah am bewährten Hands-on-Prinzip, das das Museum von klassischen Ausstellungshäusern unterscheidet.
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Umsetzung
Gemeinsam mit dem Museum haben wir die neue Ausstellung als Reise vom Korn zum fertigen Lebensmittel konzipiert. Begleitet von der Familie Müller folgen die Besucherinnen und Besucher dem Weg von der Landwirtschaft über die Wasserkraft, die die historische Mühle antreibt, bis zur Mühle selbst, in der aus Korn Mehl wird. Die Reise endet in der Bäckerei, wo das Mehl zu Lebensmitteln weiterverarbeitet wird und mündet in der Frage, wie daraus eine nachhaltige Ernährung wird.
An interaktiven Stationen über drei Etagen folgen die Kinder diesem roten Faden, sammeln mit ihrem Armband mit NFC-Chip Punkte und erhalten am Ende eine digitale Belohnung. Die Ausstellungsmodule bestehen konsequent aus PEFC-zertifiziertem Holz und langlebigen, robusten Materialien, die dem historischen Gebäude gerecht werden und vielen Generationen von Besucherinnen und Besuchern standhalten. So wird aus dem Museumsbesuch eine Reise vom Korn bis auf den Teller – anschaulich, spielerisch und mit einem klaren Blick für nachhaltige Lebensmittel am Ende.
Damit die Rallye nicht nur vor Ort, sondern auch im Unterricht weiterlebt, haben wir sie zusätzlich als iPad-App umgesetzt: Das Kindermuseum kann das Rallye-Konzept so auch losgelöst vom Museumsbesuch für Bildungsangebote in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen nutzen.
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Was bleibt?
Ob im Museum oder im Klassenzimmer: Aus KLIPP KLAPP ist ein Lernort geworden, an dem Kinder Landwirtschaft, Handwerk und Ernährung mit Begeisterung selbst erleben und dabei ganz nebenbei ein Gespür für einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln entwickeln.



